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Dialog 2:
See U th3re
Helena Müller & Young Valley Soil

14. November, 18:00 Uhr — 29. November 2020

Vitrinen 
Helena Müller & Young Valley Soil 

Dialog 2 findet statt zwischen den Künstler*innen Helena Müller und dem Kollektiv Young Valley Soil (Elina Saalfeld, Elisa Nessler, Francisca Markus und Cristina Rüesch).Während das Young Valley Soil Kollektiv uns auffordert ein O mit dem Mund zu formen, lädt Helena Müller zu einer Rundfahrt im Wasserdampf nach Sonnenuntergang ein. In ihren Vitrinenausstellungen treten die Künstlerinnen in einen Dialog über Prozesse der Sichtbarmachung: von Geschlechterstereotypen, codierten Bedeutungen und der zufälligen Permanenz zwischenmenschlicher Begegnungen, bzw. des sich miteinander Verbündens. Dabei spielen die Glasscheiben der Vitrinen eine besondere Rolle. Die Künstlerinnen widersetzen sich ihrer räumlichen Begrenzung und nutzen die Vitrinen von innen und außen. Sie erweitern sie auditiv, aber auch performativ als Mediatorinnen des Zeigens und Verdeckens. This is a beginning.

Young Valley Soil besteht seit 2018 aus Elina Saalfeld, Elisa Nessler, Francisca Markus und Cristina Rüesch. Das Kollektiv arbeitet interdisziplinär mit Phänomenen aus Alltag und Popkultur, Mystik und Zwischenmenschlichkeit. Die vier Künstlerinnen treffen an medialen Schnittstellen aufeinander, die durch das kollektive Zusammenarbeiten immer wieder neu erforscht werden. Dabei finden partizipative Untersuchungen im öffentlichen Raum statt, die Machtgefälle aufdecken und infrage stellen.

Die künstlerischen Arbeiten von Helena Müller (*1995, lebt und arbeitet in Hamburg) entwickeln sich aus einem Inte- resse für alltägliche Objekte, die mit individuellen Geschichten, Erinnerungen und Bedeutungen aufgeladen wurden. Für ihre bildhauerischen Arbeiten wird Bekanntes mit kleinen Eingriffen und Kontextverschiebungen verändert, bis es sich in einem ungreifbaren Dazwischen befindet – dem Moment, wenn Vertrautes ins Unheimliche zu kippen droht. Auf dieser Schwelle beginnen ihre Objekte ohne Sprache zu sprechen. 

Podcast
Freundschaft: Inga Barth, Mona Hermann, Pauline Jacob und Lisa Florentine Schmalz


Die zweite Folge des Podcasts überträgt Freundinnenschaft in den hörbaren Raum und beschäftigt sich gleichzeitig mit ihrer Konstruktion. 

Inga Barth, Mona Hermann, Pauline Jacob und Lisa Florentine Schmalz singen und sprechen über das Gemeinsam sein, über Prozesse von freundschaftlichen Beziehungen, ihren Räumen und Verhältnissen zueinander. Sie stellen Überlegungen an zu möglichen Ausgangspunkten von Verbundenheit, zu ikonischen Dream Teams sowie zu Klängen von Freundinnenschaft.

Inga Barth (*1989), Sozial- und Kulturwissenschaftlerin, beschäftigt sich sowohl theoretisch als auch praktisch mit soziologischen, feministischen, künstlerischen sowie kulturpolitischen Positionen. Inga Barth war als Produktionsassistentin und dramaturgische Begleiterin von Musiktheaterstücken sowie Performances u.a. in Hamburg und Frankfurt am Main tätig und betreute zudem verschiedene Hörspielprojekte.

Mona Hermann (*1989) studierte Bildende Kunst an der Akademie der bildenden Künste Wien und an der Hochschule für bildende Künste Hamburg (Abschluss 2019 bei Thomas Demand). Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt, u.A. Kunstraum Niederösterreich, Wien, Kestnergesellschaft, Hannover und Kunsthaus Hamburg. Des Weiteren hat sich aus ihrem Interesse an Raum und seinem Narrativ auch eine kuratorische Praxis formuliert, u. a. als Trauma Team im Golden Pudel Club in Hamburg, und das Instagram-Profil the peephole.

Pauline Jacob, Sängerin/Performerin und Musiktheatermacherin in den Grenzbereichen des Musiktheaters (bis 2014 Studium Klassischer Gesang, HfMT Hamburg). Ihr Fokus liegt auf dem Austesten neuer Musiktheaterformen und der künstlerischen Ermächtigung von (weiblichen*) Sänger*innen auf der Bühne. Sie ist zum einen als Darstellerin zu sehen (u.a. Junge Deutsche Oper Berlin, Kampnagel Hamburg, Neuköllner Oper Berlin, Schauspiel Hannover, Staatsoper Stuttgart) und entwickelt zum anderen freie Arbeiten mit Künstler*innen anderer Disziplinen, darunter Performances und Hörspiele.

Lisa Florentine Schmalz (*1991) arbeitet als Solistin vor allem in den Bereichen Oper und im Konzertfach u.A. an klassischen Bühnen wie Theater Kiel, Theater Bremen, Nationaltheater Mannheim, opera stabile der Hamburgischen Staatsoper und Junge deutsche Oper Berlin. Immer wieder arbeitet sie darüber hinaus als Darstellerin an Schnittstellen von anderen performativen Kontexten und im Bereich des zeitgenössischen Musiktheaters, u.A, Thalia Theater Hamburg, Kampnagel und Neuköllner Oper. In den letzten Jahren entstanden vermehrt auch eigene performative Arbeiten. 

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