Ausstellungen
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Performances
Michaela Melián:
Chant du Nix

Freitag, 6. November 2020
PERFORMANCES VERSCHOBEN

„Chant du Nix“ verbindet unterschiedliche Raum- und Zeitebenen zu einem technisierten und gleichermaßen sinnlichen Gefüge. In den Performances mit Elen Harutyunyan (Viola), Ruth May (Violine) und Michaela Melián erweitert sich die kombinatorische Wellenbewegung der konzertanten Rauminstallation noch einmal. Die Konzerterfahrung und die Lautsprechererfahrung, die Ursprungsmelodien und deren vereinfachte Adaptionen in den Erkennungsmelodien des Radios verändern, aktualisieren und formieren ein kollektives, kulturelles Gedächtnis.

Performances verschoben:
ursprünglich: Freitag, 6. November / 19 Uhr
ursprünglich: Sonntag, 8. November / 17 Uhr

Michaela Melián (*1956, lebt in Hamburg und München) verbindet in ihren Arbeiten Bildende Kunst, Musik und Popkultur und produziert neben den klassischen Ausstellungsräumen auch für den Radioraum als öffentlichen Raum. "Chant du Nix“ ist eine konzertante Rauminstallation für ein Lautsprecherpublikum.

Über präparierte Druckkammerlautsprecher, die im öffentlichen Raum (z.B. auch auf dem Bahnhof) üblicherweise für Durchsagen installiert sind, wandern die Klänge und Stimmen ihrer Tonspuren durch den (Kunstvereins-)Raum und setzen ihn und das Lautsprecherpublikum in Bewegung. Die Anfänge des Radios in der Weimarer Republik und die mit ihnen einhergehende Trennung in ernste und Unterhaltungsmusik, die Entwicklung unterschiedlicher Erkennungsmelodien auf der Grundlage bekannter Ursprungsmelodien sowie die begleitenden - und noch immer aktuellen - Mediendebatten bilden die Basis für den installativen Hör- und Diskursraum den Melián in „Chant du Nix“ entwickelt. 

Mehr Informationen zu der Ausstellung finden sie HIER.