ABYSSAL
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Aufzeichnungen aus dem ABYSSAL

16. Mai — 14. Juni 2020

Öffnungs- und Streamingzeiten: Mittwoch - Sonntag, 14 - 18 Uhr
Sollte zu diesen Zeiten über den Player kein Stream zu hören sein, müssen Sie die Seite neu laden.

Im ABYSSAL – dessen Name der Bezeichnung für die bodenlose Tiefe des Ozeans entlehnt ist – waren ab dem 18. März Veranstaltungen und Ausstellungen geplant, die einen offenen Raum des Sozialen als Vereinsheim im Verein entstehen lassen sollten.

Nachdem der Kunstverein seine Türen nun wieder öffnet, öffnet auch das ABYSSAL – zunächst auf der Schwelle tretend zwischen realem und digitalem Raum. In einem wöchentlich wechselnden Audio-Programm sendet das ABYSSAL während der regulären Öffnungszeiten des Kunstvereins aus der Bar in den Ausstellungsraum und auf der Webseite des Kunstvereins Beiträge von Künstler*innen, Sounds und Live-Aufnahmen. Thematisch kreist das Programm um Nähe und Distanz, aber auch um räumliche und zeitliche, reale wie fiktive Verortungen des ABYSSAL.

Jeden Samstag ist der BAD BOY JESUS CITY SWIMMERS CLUB hierfür offiziell anwesend und lädt sich ggf. Gäste ein.
Der erste künstlerische Beitrag kommt von der bulgarischen Künstlerin Sevda Semer (* 1990, lebt in Sofia), die bereits mit einer Wandmalerei im ABYSSAL zu sehen sein sollte.


Programm

30.5 – 5.6
Am Samstag, den 30.05 sind die Künstlerinnen Nino Svireli und Clara Hetzel zu Gast im ABYSSAL.

Nino Svireli ist bildende Künstlerin und studierte an der HFBK Hamburg bei Wigger Birma und Jutta Koether. Sie ist seit 2016 in der Fondation d’Ur tätig und lehrt seit 2018 als Universitätsassistentin an der Akademie der Bildende Künste Wien.

Clara Hetzel ist Modemacherin und Mitbegründerin des Labels Thew Objects. Sie arbeitet als multidisziplinäre Künstlerin und ist treues Mitglied des Bad Boy Jesus City Swimmers Club.

31.5
Am Sonntag, den 31.05 wird die Hamburger Band Love-Songs ihr aktuelles Album „Nicht Nicht“ in einem intimen Zusammenspiel mit musikalischen Gästen (Museum Of No Art, Cristov, Jonas Hinnerkort & Luka Lenzin) im Live-Stream des ABYSSAL performen.

Love-Songs setzt mit ihrem aktuellen Album ihre Arbeit an einer Musik im Spannungsfeld von improvisatorischer Momentaufnahme und festgelegtem Raster fort. Seit 2012 lotet das elektroakustische Trio die Potenziale ihres wandelbaren Zusammenspiels aus und legt mit „Nicht Nicht“ nun nach mehreren EPs ihr Debütalbum auf dem Label „Bureau B“ vor. Die aktuelle Platte enthält neben tribalen Bouncern die bis dato ätherischsten Tracks der Band und versucht sich an verschiedenen Spielarten mit der Form: sie finden, verlieren, verändern, überlagern.

23. - 29.5
Für das Abyssal verwandeln die Künstler*innen Tanita Olbrich und Marius Goldhorn einen gemeinsam gedrehten Kurzfilm in eine Audiospur. Am 23.05 ist Jonas Hinnerkort zu Gast im Abyssal.

Tanita Olbrich (*1990, lebt in Berlin) ist Filmemacherin. Sie studierte an der HFBK bei Angela Schanelec und Jeanne Faust, sowie am San Francisco Art Institute. Ihr Film "Kajsa Athena" wurde auf dem Kasseler Dokfest uraufgeführt und für den HISCOX Kunstpreis nominiert.

Marius Goldhorn (*1991, lebt in Berlin) ist Autor von Prosa, Essays und Gedichten. Im Sommer 2020 erscheint sein Roman "Park" bei Suhrkamp und der Gedichtband "yin" im Korbinian Verlag.

Jonas Hinnerkort (*1990, lebt in Hamburg) studierte Bildhauerei an der HFBK bei Pia Stadtbäumer und ist in unterschiedlichen musikalischen Projekten beteiligt. 

16. - 22.5. 
Sevda Semer

Am Samstag, den 16.5. begleitet das Museum of No Art live und vor Ort das Geschehen und die Klänge des ABYSSALs mit Klarinetten-Improvisationen


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Mitko Mitkov (*1989, lebt in Hamburg), der den BAD BOY JESUS CITY SWIMMERS CLUB ins Leben gerufen hat, eignet sich in seiner künstlerischen Praxis unterschiedliche Rollen an - Hausmeisterservice, Herausgeber einer Zeitschrift, Kurator, Grafiker, Verleger und Vereinsgründer. Mit ihnen erforscht und beschreibt er zumeist kollaborativ fluide Räume des Sozialen. In ihnen gehen Realismus und Sehnsucht, Gesellschaftskritik und Alltag, Ernsthaftigkeit und Freude am Zusammenkommen Hand in Hand.