Jahresgaben
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ANNIKA KAHRS
Noch kein Stern am Himmel der Wind hat aufgehört/ Keine Ahnung gerade regnet es gestern bin ich leider eingeschlafen ich schau mal


Annika Kahrs konzeptuelle Arbeiten untersuchen in Form von Fotografie, Video, gefundenem Bildmaterial und mittels Kollaboration Spannungsverhältnisse zwischen Fiktion und Wirklichkeit. Ihre prozessorientierten und vielfach experimentell angelegten Inszenierungen sind poetische Momente und Erzählungen, die u.a. nach den Bedingungen von Erkenntnisgewinn fragen.

Im Rahmen ihrer Serie von Nachtaufnahmen des Sternenhimmels entstanden zwei Motive als Edition exklusiv für den Kunstverein Harburger Bahnhof. Die Bild und Text basierten Arbeiten sind Zeugnisse der persönlichen Verortung. Kahrs bat eine Person aus ihrem persönlichen Umfeld, regelmäßig ihren individuellen Nachthimmel zu fotografieren. Der jeweiligen Fotografie ging eine Kurznachricht an Kahrs voraus, die das zu erwartende Ergebnis beschreibt. In eben jener Reihenfolge sind Text und Bild in der Arbeit angeordnet und zeugen u.a. vom zwischen Text und Bild entstehenden Vorstellungsraum sowie der dazugehörigen Differenzerfahrung.

Annika Kahrs (*1984, lebt in Hamburg) studierte u.a. bei Andreas Slominski und Jeanne Faust in Hamburg und bei Harun Farocki in Wien. Ihre Arbeiten wurden z.B. bei dem Ausstellungsprojekt „On the Road" in Santiago de Compostela, Spanien (2014), in der Hamburger Kunsthalle (2013), in den KW Institute for Contemporary Art, Berlin (2012), und in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn (2011) gezeigt.

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