Ausstellungen
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Sequenzen aus 50 Millionen Konstellationen

31. März — 8. Mai 2016

1 Ort, 7 Zeiträume und 10 künstlerische Positionen ergeben mehr als 50 Millionen mögliche Anordnungen. Der Titel dieser Ausstellungsfolge basiert auf einer mathematischen Annäherung. Die Zahl spielt mit der Unwahrscheinlichkeit, dass die zehn ausstellenden Künstler_innen in genau dieser räumlichen Konstellation und Abfolge zwischen dem 30. März und dem 8. Mai 2016 im Kunstverein Harburger Bahnhof zusammenkommen.
Seit 1981 werden jährlich zehn Hamburger Künstler_innen mit einem Arbeitsstipendium ausgezeichnet. Gemeinsam haben sie Hamburg als Aufenthalts- und Arbeitsort. Ein durch eine Jury bewertetes Maß an Qualität und Aktualität bestimmt sich relational zu den anderen Bewerbern im jeweiligen Jahr. Danach wird ausgewählt und unabhängig von Medium, Fragestellung oder künstlerischer Arbeitsweise paritätisch gefördert. Eine gemeinsame Ausstellung bildet traditionsgemäß den Abschluss der Förderung.
2015 setzte der Hamburger Kunstverein entscheidende Impulse für die Neukonzeption dieser Gruppenausstellung, indem darauf verzichtet wurde, die sehr unterschiedlichen Positionen zeitgleich in einem Raum zusammenzubringen. Stattdessen wurden sie in aufeinander folgenden wöchentlichen Einzelpräsentationen sichtbar. Auch im Kv.H.Bf. wurde dieses Jahr das Format einzelner, teils paralleler Präsentationen gewählt, um die Laufzeit der Ausstellung zu strukturieren. Als gemeinsamer Nenner aus unzählbaren denkbaren Möglichkeiten sind sie Ergebnis kollektiver Aushandlungsprozesse und Positionierungen, bei denen Räume besetzt und Territorien markiert, aber auch starke und produktive Kompromisse gefunden wurden.
Wiederkehrende Motive in den diesjährigen Abschlusspräsentationen sind Produktionsprozesse und ihre Bedingungen, ihre Materialität, ihre Mythologien und ihre Inszenierung sowie Ökonomien des Begehrens. Damit einher geht konsequent ein Fokus auf die Inszenierung, auf den Raum als Aufführungsort und Kontext, auf ein Agieren mit den Möglichkeiten der (Be-)Setzung. Der Ausstellungsraum wird herausgefordert auf seine Potenziale und auf die ihm impliziten Verwandtschaften zum Bühnen- und Zuschauerraum, zum Display und Atelier, zum Labor und zur Werkstatt.


31. März – 3. April 2016
ARMIN CHODZINSKI
Es ist der Alltag
HELENA WITTMANN
Kinship

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7. April – 9. April 2016
BABAK BEHROUZ
kW
Installation, 16 Energiesparlampen (Made in Iran), HD-Video, 2016

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10. April – 12. April 2016
MARLENE DENNINGMANN
Wunschkonzert
HD-Video, 13 min, 2016

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15. April – 17. April 2016
ANNA STEINERT
Besuch einer Vorstellung
Experimentalfilm, Full-HD, 8 min, 2016
Mit freundlicher Unterstützung der Kulturbehörde Hamburg und der Hamburgischen Kulturstiftung

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21. April – 24. April 2016
CARSTEN BENGER in Zusammenarbeit mit PHILIP GAIßER
No matter what your current state is – it could be better

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28. April – 1. Mai 2016
CHRISTIANE BLATTMANN
Where is everybody?
ANJA DIETMANN
In colour brown (work in progress), 2016

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4. Mai – 8. Mai 2016
JENS FRANKE in Zusammenarbeit mit STEFFEN DANEK, NIKLAS FANELSA, MARIUS HELTEN, JOHANNES KOCH, KATJA LELL, LEONARD WERTGEN, FREYA WINKELMANN, ANNA WULF
“Beyond Economic Constraints“
Mit freundlicher Unterstützung von Gerüstbau Bartels

Samstag, 7. Mai 2016
Abschlusspräsentation „Beyond Economic Constraints“ und Präsentation der Publikation „UKIYO“ von VERENA ISSEL in Zusammenarbeit mit JOHN L TRAN

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