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PHILIPP FÜRNKÄS UND DANIEL LAUFER
Train of thought

Sonntag, 8. Februar 2015, 18:00 Uhr

Anlässlich der Finissage von Daniel Laufers Ausstellung und ausgehend von seiner aktuellen Video-Installation TRAIN OF THOUGHT laden wir am 8. Februar herzlich zu einem Künstlergespräch ein. Als Fortsetzung eines schon länger bestehenden Austauschs zwischen Daniel Laufer und dem Kurator und Autor Philipp Fürnkäs verspricht das Gespräch erweiterte Perspektiven auf Fragestellungen, Arbeitsweisen und Entwicklungen Daniel Laufers künstlerischer Praxis sowie seiner Rolle im Kontext gegenwärtiger Video-Kunst. 



DANIEL LAUFER

Daniel Laufer (*1975, lebt in Berlin) verbindet Video mit Malerei, Performance, Text und Musik. Seine Erzählungen sind assoziativ und offen. Häufig beziehen sich diese unabgeschlossenen Geschichten auf literarische Motive, bestimmte Fabeln oder Genres. Für den Kunstverein Harburger Bahnhof realisiert Laufer eine Videoinstallation, die sich mit einem literarischen Nischengenre beschäftigt: die sogenannten ‚Zimmerreisen’ fanden ihren Anfang 1795 mit der Erzählung VOYAGE AUTOUR DE MA CHAMBRE des französischen Schriftstellers Xavier de Maistre. Sie beschreiben einen befremdeten Blick aufs Alltägliche, eine geistige Reise durchs eigene Zimmer. 



PHILIPP FÜRNKÄS

Der Medien- und Kulturwissenschaftler Philipp Fürnkäs (*1976) lebt in Köln und arbeitet seit 2007 als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der JULIA STOSCHEK FOUNDATION e.V. in Düsseldorf. U.a. ist er seit 2010 Lehrbeauftragter am Institut für Medien- und Kulturwissenschaften der Düsseldorfer Heinrich-Heine-Universität. 2014 veröffentlichte er den Beitrag TEXTUALITÄT UND TRANSFERGENZ - BETRACHTUNGN ZUR KUNST VON DANIEL LAUFER für die Monografie DANIEL LAUFER. REDUX zur gleichnamigen Ausstellung bei GLASMOOG - Raum für Kunst & Diskurs an der Kunsthochschule für Medien, Köln.